Buchtipp - Notes on Being a Man

 Notes on Being a Man

Scott Gallowey - Notes on Being a Man - www.books4success.de


Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein?


Selten ist eine Altersgruppe statistisch so rasant und tief abgerutscht, wie junge Männer in westlichen Demokratien. 
Sie machen seltener ihren Schul- oder Universitätsabschluss als junge Frauen, jeder siebte Mann gibt an, keinen einzigen engen Freund zu haben, und drei von vier Suiziden in den USA werden von Männern begangen. 
Wir erleben das Entstehen einer Generation ohne klares Rollenbild und ohne Perspektive.
In seinem neuen Buch „Notes on Being a Man“ stellt der Bestsellerautor und Professor für Marketing Scott Galloway – selbst Vater von zwei Söhnen – die unbequemen Fragen, die in der aktuellen Debatte oft totgeschwiegen werden. 
Galloway seziert die Krise mit gewohntem Tiefgang, Humor und einer großen Portion Selbstironie. 
Statt leerer Phrasen und toxischer Stereotype liefert er ein ehrliches Fundament aus eigenen Erfahrungen über das Scheitern, Lernen und Wachsen. 
Seine zentrale These rüttelt auf: Ohne eine richtig verstandene, konstruktiv gelebte Männlichkeit gerät das Fundament unserer gesamten Gesellschaft ins Wanken.
„Notes on Being a Man“ ist weit mehr als ein klassischer Ratgeber. Es ist ein direktes, verletzliches und kluges Manifest für Männer, die in einer sich rasant verändernden Welt nach Orientierung suchen – und ein augenöffnendes Buch für alle, die verstehen wollen, warum wahre Stärke heute vor allem Empathie braucht.

FAZIT
Scott Galloways Werk und Leben zeigen einen Mann, der mutig die richtigen Fragen zur Identitätskrise junger Männer stellt, aber teils veraltete Antworten gibt
Er fungiert als eine Art „guter Geist“ im Netz, der junge Männer vom Bildschirm wegholen will.
Wer jedoch einen modernen Leitfaden für partnerschaftliche Gleichberechtigung auf Augenhöhe sucht, wird von Galloways stark kapitalistisch geprägtem Alpha-Versorger-Ideal enttäuscht sein.
Als Entschuldigung gilt, er gehört der Generation Babyboomer an (geb. 3.9.1964).
Sein Weltbild definiert den Wert eines Mannes extrem stark über dessen wirtschaftlichen Output, was vermutlich das Denken als Amerikaner beinhaltet.
Eine lehrreiche und lesenswerte Biografie, die es in sich hat!

Mit nachdenklichen Grüssen
Hugo Bühlmann









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